Vorschau

Auf Grund der Corona Krise werden viele Veranstaltungen zur Zeit abgesagt und verschoben. Wir informieren Sie sobald wir neue Informationen haben.

Jour fixe: Cooperativa Ensemble in der Forschung – Termin wird noch bekannt gegeben
Konzert: ideenmanufaktur Lübbering, Herzebrock – Termin wird noch bekannt gegeben
Konzert: Cooperativa Ensemble – Weekly Tones, Thomaskirche Bielefeld – Termin wird noch bekannt gegeben
19.09. Festival: diagonal – Rudolf-Oetker-Halle, Bielefeld

diagonal

diagonal
willem schulz 70

Samstag 19.09. 17.00 bis 24.00 Uhr
Rudolf–Oetker-Halle Bielefeld

Anlässlich seines 70. Geburtstages widmet die Cooperativa Neue Musik e.V. dem Musiker und Komponisten Willem Schulz eine Retrospektive mit einer Auswahl seiner Werke aus den Jahren 1968 – 2020. Eine Art musikalisches Gesamtkunstwerk in Form einer Inszenierung der Rudolf-Oetker-Halle. 7 Stunden Musik – Raum – Performance – Aktion – Vortrag – Film – Tanz.

Willem Schulz, der bereits in den 1970ern Mitglied im legendären „Ensemble Musica Negativa“ war, hat Festivals und spezielle Konzertformate konzipiert und realisiert. In Bielefeld z.B. die „Stadtsinfonie“, 5 DIAGONALE-Festivals, „Eine Lange Nacht Musik“ und die „bielefelder SCHWÄRME“.

Seine Leidenschaft, Musik und Raum in Beziehung zu setzen, realisiert Willem Schulz in „diagonal“, indem er die Architektur und das Areal des Konzerthauses als Spielräume, als Instrument, ja als Partitur begreift und sie mit 20 seiner Werke in unterschiedlichen Besetzungen von Soli über Ensembles bis zum Tutti mit 70 Mitwirkenden bespielt. Diagonal durch die Perioden seines Schaffens, diagonal durch diverse kompositorische Ideen und diagonal durch den Ort soll das Publikum über den Abend immer wieder andere Perspektiven erleben können. Kompositionen und Konzepte konzertanter und performativer Art, spartenübergreifende Werke, filmische und fotografische Projektdokumentationen, musikwissenschaftliche Vorträge, Moderationen und nicht zuletzt Zeiträume für Essen, Trinken und einen kommunikativen Austausch. Ein Höhepunkt wird die Uraufführung von „MASSEN“, ein Auftragswerk des Landes NRW für das Cooperativa Ensemble.

Besetzung: 70 nationale und internationale KünstlerInnen, u.a. das Berliner Ensemble XENON, die japanische Butoh-Tänzerin Minako Seki, das Leipziger Ensemble Contemporary Insights mit dem jungen New Yorker Dirigenten Zachary Seely, das Detmolder Arminio-Quartett, die chinesische Guzheng-Spielerin Xu Fengxia, die Akkordeonistin Mirjana Petercol, der Organist Thomas Pfeifer, das Cooperativa Ensemble, Das Erste Improvisierende Streichorchester, die Cellistinnen Sue Schlotte und Nora Krahl, der Gitarrist Reinhold Westerheide, der Soundpoet Mitch Heinrich, der Kölner Musikwissenschaftler Egbert Hiller und viele andere.

Gefördert durch das Kulturamt Bielefeld, die Kunststiftung NRW, den Deutschen Musikfonds und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW

Jour fixe April

Wird verschoben. der neue Termin wird bekannt gegeben, so bald sicher gestellt ist, wann öffentliche Veranstaltungen wieder statt finden können.

Cooperativa Ensemble in der Forschung

Das Cooperativa Ensemble ist seit Januar zusätzlich zu seinem Konzertprogramm in eine mehrjährige Forschung eingestiegen. Vierteljährig wird diese Forschung öffentlich gemacht.
Der erste Termin findet am Montag, den 6.4. um 20 Uhr in der Capella hospitalis statt.

subversiv am Projektbüro Kultur Osnabrück

subversiv
Klanginstallationen am Projektbüro Kultur Osnabrück
11.2. bis 10.3.2020
Eröffnung: Dienstag, 11.2. 15.30 Uhr

Ab Dienstag, den 11.2. um 15.30 Uhr wird die Klanginstallation subversiv am Projektbüro Kultur Osnabrück zu hören sein.

Die Klanginstallation subversiv wurde in 2019/20 an 3 Orten in Osnabrück realisiert.

Die Mitglieder des Cooperativa Ensembles haben nach einer Konzeption von Willem Schulz Materialien für die Installationen eingespielt. Die Komposition für 6 Lautsprecher erstellte Marcus Beuter.
Das Konzept basiert auf unterschiedlichen Assoziationen, wie Düfte, Schwärme, Winde, aber auch Unbekannte Sprachen oder Punkte und Linien sind Themen.

Das Ensemble verfügt über ein breites musikalisches Spektrum: diverse Instrumente, Gesang, Text und Elektronik bringen Klänge verschiedenster Art ein.
Die Besetzung im Einzelnen:
Edith Murasova – Stimme
Anke Züllich-Lisken – Monochord
Heidemarie Bhatti-Küppers – Text
Reinhold Westerheide – Gitarre
Stefan Kallmer – Klarinette
Willem Schulz – Cello
Gerd Lisken – Klavier
Angelika Höger – Kinetische Klangkunst
Peter Schwieger – Synthesizer, Electronics, Toys
Marcus Beuter – Laptop, Field Recordings

Gefördert durch den Landschaftsverband Osnabrücker Land und die Stadt Osnabrück

Jour fixe im Februar

Words and Music – Beckett-Vertonungen
(Berio, Feldman, Fortner, Glass, Holliger, Kurtag, Mihalovici, Saunders)
Referent: Dr. Ulrich Maske

Die Bedeutung Samuel Becketts für zeitgenössische Komponisten, darunter einige der besten, ist weitgehend unbekannt. Deutlich wurde das bei der Komponistin Rebecca Saunders, Jahrgang 1967, die vor einem Jahr in einem Jour fixe von mir vorgestellt wurde. Sie bekennt: „Bei Beckett fühle ich mich am tiefsten verstanden“

Das gilt umgekehrt auch für den Einfluss der Musik auf den Dichter: Darauf deuten Titel von TV-Skripten Becketts wie „Geistertrio“, „Nacht und Träume“ und das Hörspiel „Words and Music“, aber auch die Anwendung spezieller musikalischer Formtechniken in seinen Texten, wie Sequenzierungen, Variationen, Varianten, Reprisen, genau fixierte Pausen etc.

Nachforschungen im Internet führen schnell zu dem vorläufigen Ergebnis von mindestens acht Komponisten mit 23 Werken, die als Vertonungen – im weitesten Sinne des Wortes – gelten können. Beckett dürfte damit der meist vertonte Dichter der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts sein, – gefolgt vermutlich von Ingeborg Bachmann.

In dem Jour fixe der Cooperativa Neue Musik am 3. Februar 2020, der von Dr. Ulrich Maske gestaltet wird, werden Beckett-Vertonungen vollständig oder in Auszügen vorgestellt, sofern sie auf Medien oder im Internet verfügbar sind. Darüber hinaus kann der Abend auch als eine von vielen denkbaren Tours d’horizon der Musik der letzten 60 Jahre genommen werden.

Eintritt wie immer frei, um eine Spende wird gebeten.

Montag, 3. Februar 2020, um 20.00 Uhr,
In der Capella hospitalis,
Bielefeld, Teutoburger Str. 50

Jour fixe Januar

Die Cooperativa Neue Musik lädt ein zu einem Hörabend.
Einzelne Musikstücke werden vorgestellt und besprochen. Montag, 6.1., 20 Uhr, Capella hospitalis
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Jour fixe Dezember 2019

Am 2. Conradiesischen Abend präsentiert Heidemarie Bhatti-Küppers Materialien und Musik aus dem Jürgen Conrady-Archiv zum Thema „The New York School: Morton Feldman, John Cage und der abstrakte Expressionismus“

Montag, 2.12.2019 20:00 Uhr
Capella hospitalis, Teutoburgerstr. 50

Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Referentin wird gebeten.

Weekly Tones – Konzert des Cooperativa Ensembles

Weekly Tones
Multitonales Echo zum aktuellen Zeitgeschehen
von Reinhold Westerheide

Montag, 28.10.19, 19 Uhr
Raum T0 260,
Universität Bielefeld

„Weekly Tones“ geht in Resonanz mit aktuellen Ereignissen aus dem Tagesgeschehen. Politik, Gesellschaft, Kultur, Sport – spontan vor dem Konzert ausgesuchte Themen finden ihren Niederschlag in der Aufführung. Nach einem Konzept von Reinhold Westerheide interpretieren die Mitglieder des Cooperativa Ensembles Ereignisse, die an dem Tag die Nachrichten bestimmen.

Ein reger Austausch mit dem Publikum nach dem Konzert ist erwünscht.

Eine Konzertreihe, die die Konzertsäle verlässt und in die Universität, das Gewerkschaftshaus, das Kulturzentrum geht.

Das Cooperativa Ensemble:
Edith Murasova – Stimme
Anke Züllich-Lisken – Monochord
Heidemarie Bhatti-Küppers – Text
Elena Kaßmann – Klavier
Djamilija Keberlinskaja-Wehmeyer – Klavier
Reinhold Westerheide – Gitarre
Stefan Kallmer – Klarinette
Willem Schulz – Cello
Angelika Höger – Kinetische Klangkunst
Peter Schwieger – Synthesizer, Electronics, Toys
Marcus Beuter – Laptop, Field Recordings

Der Eintritt ist frei.

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Jour fixe Oktober

Oona Kastner

Nach klassischem Piano-/Oboe-Studium entwickelte Oona Kastner ihren ganz eigenen Gesangs-Stil zwischen der Dekonstruktion von Songs, Performance, Spoken Word und freien Formen der Improvisation. In ihren Kompositionen wie Improvisationen widmet sie sich den unerforschten Grenzgängen zwischen Song und Soundscape, Drone und Pausenmusik, Noise, Dark Ambient, Minimal, Punk und Textvertonung.
Die entstehenden Wort-Klangverbindungen entwerfen in Gegenräumen, Soundlandschaften,fixierten Strukturen eigenwillige Hör-Spiel-Stücke.

Der ,Jour fix‘ des Oktobers ist zugleich eine Hör-Wiese-Installation in der Capella Hospitalis.
Besucher sind gebeten, eine Matte ( z.b.Yogamatte)
mitzubringen.

Montag, 7.10., 20 Uhr, Capella hospitalis