„Klänge von jenseits… Kammermusik von Giacinto Scelsi“

In Scelsi sehen viele inzwischen einen ‚Jahrhundertkomponisten‘, der aber immer noch viel zu wenig bekannt ist. Seine Musik hat einen eminent geistlichen Charakter, denn er war (als Buddhist) von den Trans-zendenz- und Jenseitsvorstellungen aller Religionen fasziniert und sagte von sich selbst, er lebe, auch als Musiker, nur für die Transzendenz. Programm: Hyxos (1955) für Alt-Querflöte und Percussion, Incantesimi/Zaubersprüche (1954) für Klavier, Ko-Tha – Tanz des Gottes Shiva (1967) für Guitarre als Percussionsintrument, Ho (1960) Cinq mélodies pour Soprano solo, Streichtrio (1958) für Violine, Viola und Violoncello. Ausführende: Gerlinde Dewald (Alt-Querflöte), Claudia Kohl (Klavier), Edith Murasova (Mezzosopran), Trio-Quartetto d’Archi Bielefeld, Reinhold Westerheide (Percussion und Guitarre als Percussions-instrument), Ulrich Maske (Moderation).
Sonntag, 18. Mai, 18 Uhr, Haus Wellensiek (ehem. Christuskirche), Wellensiek 108A

Advertisements