Jour fixe Dezember

Denise Ritter

Denise Ritter ist Klangkünstlerin und Komponistin. Sie realisiert mehrkanalige elektroakustische Kompositionen in Klanginstallationen und -skulpturen, die auf Audioaufnahmen realer Klangsituationen basieren. Nach ihrem Abschluss als Diplom-Geographin studierte Denise Ritter von 2003 bis 2007 an der HBKsaar in Saarbrücken Audiovisuelle Kunst und Neue Digitale Medien u.a. bei Christina Kubisch, 2008 als deren Meisterschülerin. Für die Musique Concrète/Industrial-Stücke ihrer CD-Releases aka „Schachtanlage Gegenort“ (seit 1997) macht sie Audioaufnahmen vom Kohlebergbau und der Eisen- und Stahlindustrie in der Region Saar-Lor-Lux. Seit 2010 ist sie Vorstandsmitglied der DEGEM (Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik e.V.). Denise Ritter startete 2013 das weltweite, partizipative Klangkunstprojekt „small world wide“. Ihre Arbeit wurde mehrfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet im Ruhrgebiet.
Weitere Informationen unter: http://www.gegenort.com

Montag, 1. Dezember, 20.00 Uhr, Capella hospitalis

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Der unendliche Klang

Zu einem außergewöhnlichen Klangereignis lädt die Cooperativa Neue Musik ein. Nach einer Idee des amerikanischen Komponisten La Monte Young wird sich über den permanent erklingenden Grundklang einer tiefen Quinte eine zeitlich unbegrenzte meditative Kollektivimprovisation aller Teilnehmer entfalten, die sich an den Tönen der Quinte und deren Oktavierungen orientiert. Rhythmen sollen nur als lebendige Atemrhythmen auftauchen, jedoch nicht als metrische Gliederungen. Dieses Konzept richtet sich an Vokalisten, Streicher, Bläser, Zungeninstrumente (shroty-Boxen, Akkordeon) und an elektronische Instrumente. Natürlich sind auch Zuhörer/innen herzlich willkommen, wobei eine mögliche Meditation durch Sitzkissen oder Decken
gefördert werden könnte (bitte mitbringen).
Die Organisation liegt in den Händen von Gerd Lisken
Zeit: Dienstag, 11. November, 20 Uhr Ende offen
Ort: Thomaskirche der Christengemeinschaft
Bielefeld-Schildesche, Westerfeldstr. 46 (Ecke Erdsiek)
Straßenbahn Linie 1, Endstation Schildesche, 5 Minuten Fußweg; Apfelstr. talwärts

Jour fixe November 2014

Was kam nach den Vodoo-Toys?

Was kam nach den Vodoo-Toys?
Stan Pete, lässt die letzten 5 Jahre Revue passieren und stellt seine Musikgeräte vor, die er in dieser Zeit gebaut hat. Vorwiegend hat er sich damit beschäftigt, Licht in Töne umzuwandeln. Namen wie Rückkopplungsgenerator, singendes Gras und schreiende Blumen, lassen erahnen, dass es sich hierbei nicht um klassischer Saiten oder Tasteninstrumente handelt. Die Instrumente werden mit Licht, Schatten oder teilweise einem Fernsehbildschirm gespielt. Lumen, ein Videosynthesizer, ist so ein Gerät. Es sieht wie eine Art Stethoskop aus, mit dem man auf einem Fernsehbildschirm ein Video abtasten kann. Die „untersuchten“ flackernden, blinkenden Bilder, werden dabei in Töne umgesetzt.

Der Besucher ist zum ausprobieren eingeladen (ANFASSEN IST AUSDRÜCKLICH ERWÜNSCHT). Es darf gezupft und die Taschenlampe geschwungen werden. Wer will kann auch eigenen Aufnahmen / Samples erstellen.

Von 18-20 Uhr können Geräte ausprobiert werden.
Ab 20 Uhr beginnt der Jour Fixe mit Stan Pete, kleiner Vortrag über seine Arbeiten und er stellt die Geräte im einzelnen vor.
Vortrag mit Stan Pete.

Montag, 3. November, 18.00 Uhr, Capella hospitalis