Porträtkonzert Iannis Xenakis (1922-2001)

Mathematiker, Architekt, Komponist

Der griechische Komponist Iannis Xenakis wurde 1922 geboren, studierte am Polytechnikum in Athen Ingenieurwesen, schloss sich 1941 dem kommunistischen Widerstand gegen die italienischen, dann deutschen und zuletzt griechischen Faschisten an, wurde schwer verwundet und flüchtete 1947 nach Paris. 1948-60 war er Assistent des damaligen Stararchitekten Le Corbusier. Sein architektonisches Gesellenstück war der Philipspavillon bei der Weltausstellung 1958 in Brüssel. Gleichzeitig nahm er an den Kompositionskursen Olivier Messiaens teil. Ab 1960 war er frei schaffender Komponist.

Als erster Komponist überhaupt begann er schon Ende der 50er Jahre, computergestützt zu komponieren. Er hat ein umfangreiches Werk hinterlassen und wird inzwischen weltweit unter Kennern der modernen Musik als einer der bedeutendsten Komponisten der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts angesehen. Die Cooperativa Neue Musik lädt herzlich ein, Iannis Xenakis und seine Musik in einem Porträtkonzert näher kennenzulernen!

Das Konzert findet statt am Sonntag, 13. September 2015, um 18.00 Uhr, im Haus Wellensiek, Wellensiek 108 (ehemalige Christuskirche). Der Eintritt ist frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten.

Auf dem Programm stehen die Werke „Herma“ (1960/61) für Klavier, „Psappha“ (1975) für Schlagzeug, „Charisma“ (1971) für Klarinette und Violoncello sowie „Plectó“ (1993) für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello, Schlagzeug und Klavier. Ausführende: Jan Gerdes (Klavier), Berlin (Klavier), Klaus Bertagnolli, Bielefeld (Schlagzeug), Ensemble Horizonte, Detmold, mit Jörg-Peter Mittmann (Leitung), Ulrich Maske (Einführung).

Das Konzert wird gefördert durch die Hanns-Bisegger-Stiftung.

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Jour fixe September

Patrick Weh Weiland – Bauchlandschaften – konkrete/audiovisuelle/ Poesie

„Mit dem Verstand lässt sich nicht argumentieren, wohl aber mit dem Unverstand.“
Patrick WEH Weiland gewährt in „Bauchlandschaften“ einen Einblick in sein Werk und seine Arbeitsweise im Bereich der konkreten/audiovisuellen Poesie.
„Jeder Buchstabe ist eine ganze Sinfonie.“
Anhand von Beispielen und kleinen Erklärungen versucht er zu zeigen wie ernst Humor eigentlich ist und warum er das Naive, das Lächerliche als ur-menschlich betrachtet.
„Ein kleines ja und ein großes NEIN haben geheiratet. Es war eine wundervolle Hochzeit. Ich war zu Tränen gerührt. Alle waren Glücklich. Gleichzeitig.“

Montag, 7.9., 20 Uhr, Capella hospitalis, Teutoburgerstr. 50
Eintritt frei, Spenden erwünscht