Jour fixe März

Florian Hartlieb

Der Komponist und Medienkünstler Florian Hartlieb arbeitet im Spannungsfeld von elektroakustischer Komposition, Programmmusik und improvisierter Liveperformance. Dabei erforscht er das Konzept akustischer Gegenständlichkeit durch die Verschmelzung transformierter Fieldrecordings und Geräuschen aller Art, zu dialektischen Pattern und Mehrkanal-Audio.
Im Rahmen des Jour fixe stellt Hartlieb einige seiner Werke vor, die zum Zuhören, Zuschauen und auch zum Mitmachen einladen.

Hartlieb (*1982) studierte elektronische Komposition an der Folkwang Universität der Künste in Essen sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seine Arbeiten wurden international ausgezeichnet und auf zahlreichen Festivals und Konferenzen weltweit aufgeführt.
Florian Hartlieb leitet den künstlerischen Masterstudiengang „Professional Media Creation“ am SAE Institute Bochum in Kooperation mit der Folkwang Universität der Künste und lehrt Medienkunst an der TU Dortmund.
Montag, 7.3., 20 Uhr, Capella hospitalis, Teutoburgerstr. 50
Eintritt frei, Spenden erwünscht

für cello

Konzert-Performance

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Ein Saal wie eine Landschaft. Eine Landschaft von hängenden, stehenden, liegenden Noten. Musiker mit ihren Instrumenten unterwegs – in jeglichen Haltungen hörend, spielend und interagierend. Die Zuhörer an den Wänden ringsherum.

Anlässlich seines 65. Geburtstages bringt der Musiker, Komponist und Performer Willem Schulz seinen Zyklus für cello zur Uraufführung. Hierin werden zahlreiche musikalische Ideen und Materialien zu Kompositionen formuliert, die er in fünfzig Jahren der Beschäftigung mit neuer Musik in Projekten der Improvisation, der Konzeptkunst, der Performance und der Interaktion mit Natur, Architektur, Technik, Kunst und Medien entwickelt hat. Die 23 Stücke werden in diesem völlig neuartigen Konzertformat als freies Material eines intuitiven Zusammenspiels eingesetzt und als eine komplex vernetzte musikalische Biographie erfahrbar.

Als Solistinnen für dieses Projekt konnten neben dem Komponisten zwei in der neuen und freien Musik äußerst engagierte und profilierte Cellistinnen gewonnen werden: Nora Krahl und Sue Schlotte. Somit wird der Abend mit Willem Schulz zu einem innovativen Mehrgenerationen-Konzert.

Nora Krahl (Berlin) – Cello
Sue Schlotte (Bonn) – Cello
Willem Schulz (Melle) – Cello

Rudolf-Oetker-Halle, Lampingstraße 16, 33615 Bielefeld
Veranstalter Cooperativa Neue Musik / Gefördert durch die Hanns-Bisegger-Stiftung, Kulturamt Bielefeld und Kultursekretariat Wuppertal
26.02.2016 20:00 Uhr, Einführung von Marcus Beuter um 19:30 Uhr
Eintritt 14 € / 10 €
Kartenvorverkauf Tourist-Information