Eine Lange Nacht Musik

Samstag 07.04. 2018, 16 – 24 Uhr
Eine Lange Nacht Musik

Rudolf-Oetker-Halle
Kleiner Saal

Programmheft

[Eintritt: 20,- / 15,-]
VVK: Tourist Information, Neue Westfälische

Am Samstag, dem 7.April 2018 von 16 – 24 Uhr findet „Eine Lange Nacht Musik“ in der Rudolf-Oetker-Halle mit aktuellen Beiträgen der Neuen Musik statt. 8 Stunden lang spielen Expertinnen und Experten der Neuen Musik in Solo-, Duo- und Ensemble-Formationen Programme von 30-40 Minuten Länge mit anschließenden Publikumsgesprächen, moderiert von Anna Bella Eschengerd. Jeweils nach zwei Konzerten gibt es eine längere Pause zur Entspannung und Kommunikation, in der auch ein Imbiss angeboten wird.

Insgesamt werden in der Langen Nacht 7 Konzerte präsentiert.

Zu Beginn spielt die Akkordeonistin Mirjana Petercol aus Wiesbaden die minimalen Kompositionen zu den 12 Tierkreiszeichen von Karlheinz Stockhausen (1928 – 2007) im Wechsel mit ausgewählten Werken des Barockkomponisten Johann Abraham Schmierer (1661-1719) zur selben Thematik.

Der Bielefelder Gitarrist und Schlagzeuger Reinhold Westerheide schließt an mit Werken für Gitarre und Zuspielbändern von Steve Reich, Mike Starobin sowie einem eigenen Werk.

Die junge Kölner Saxofonistin Fanja Raum inszeniert den Raum mit neuen Stücken für Sopran- und Altsaxofon solo von Ehsan Khatibi, Francois Rossé und Willem Schulz wie auch mit freien Improvisationen.

Carsten Schneider aus Berlin ist Klang-Minimalist und Hörpspielpreisträger 2017: er dekonstruiert den Deutschlandfunk und setzt ihn nach künstlerischen Gesichtspunkten penibel neu zusammen. Aus dem Atem der Sprecher eines Tages oder aus Gefahrenmeldungen eines ganzen Jahres entstehen neue Hörstücke und Klanggedichte.

„5 Seen“ für Guzheng, Sanxian, chinesischen Gesang und ein Neue-Musik-Ensemble ist eine inszenierte Raum-Komposition von Xu Fengxia und Willem Schulz, ein Auftragswerk des Landesmusikrates NRW. Die Uraufführung dieser Co-Komposition realisieren die Komponisten zusammen mit dem Cooperativa Ensemble aus Bielefeld.

Angelika Sheridan und Frank Niehusmann bilden das Kölner Projekt STROM. Mit diversen Querflöten und Live-Elektronik kreieren sie ungemein rhythmische und spektrale Klanggebilde.

Den Abschluss bildet der Berliner Pianist Jan Gerdes. Sein Thema sind „Nachtstücke“ – ein Programm mit Klaviermusik von Salvatore Sciarrino, Robert Schumann und George Crumb.

7 KONZERTE

Mirjana Petercol – Akkordeon
Die 12 Tierkreiszeichen – eine Komposition von Karlheinz Stockhausen (1928-2007) im Wechsel mit 12 Sternbildern des Barockkomponisten Johann Abraham Schmierer (1661-1719).

Reinhold Westerheide – Gitarre und Tape
Die Gitarre im Dialog mit diversen Zuspielbändern. Werke von Steve Reich, Mike Starobin und Reinhold Westerheide.

Fanja Raum – Saxofon
Werke für Sopran- und Altsaxofon solo von Ehsan Khatibi, Francois Rossé, Willem Schulz sowie freie Improvisationen.

Carsten Schneider – Hörstücke und Klanggedichte

Hörspielpreisträger 2017. Eine Dekonstruktion des Deutschlandfunks.

Xu Fengxia und das Cooperativa-Ensemble (Shanghai – Bielefeld)
„5 Seen“, eine inszenierte Raum-Komposition von Xu Fengxia und Willem Schulz für Guzheng, Sanxian, chinesischen Gesang und das Cooperativa-Ensemble.
Uraufführung eines Auftragswerkes des Landesmusikrates NRW

STROM
Hochspannung im elekto-akustischen Strom: Angelika Sheridan – Querflöten, Frank Niehusmann – Elektronik

Jan Gerdes – Klavier
Nachtstücke – ein Programm mit Klaviermusik von Salvatore Sciarrino, Robert Schumann und George Crumb zum Thema Nacht.

Eintritt: 20,- / 15,-
VVK: Tourist Information, Neue Westfälische

Gefördert durch die Hanns-Bisegger-Stiftung und das Kulturamt Bielefeld

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