Vorschau

01.10. Jour fixe: Hörabend im Jürgen-Conrady-Archiv
05.11. Jour fixe: (Keine) Kunst nach Auschwitz?! – Ulrich Maske
12.11. Konzert: Der unendliche Klang
03.12. Jour fixe: Stefan Gwiasda – Beat Boxing
02.03.2019 Konzert: „Ich habe großen Hunger nach dem Licht – Für Gerd Lisken“
29.03.2019 Konzert: Stationen IV

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Jour fixe Oktober

Die Cooperativa Neue Musik lädt ein zu einem Hörabend im Jürgen-Conrady-Archiv. Einzelne Musikstücke werden vorgestellt und besprochen. Montag, 1.10., 20 Uhr, Jürgen-Conrady-Archiv, c/o Murasova Rohrteichstr. 66a, 33602 Bielefeld Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Jour fixe September

Khadija Zeynalova – Komponistin

Khadija Zeynalova wurde in Aserbaidschan geboren. Seit früher Kindheit beschäftigte sie sich mit Musik und unternahm mit 11 Jahren ihre ersten Kompositionsversuche. 1994 erhielt sie am Sumgayiter Musikkolleg (Aserbaidschan) das Diplom in Musikwissenschaften. Danach studierte sie Komposition und Musikwissenschaft an der Musikakademie in Baku bei Prof. Khayyam Mirzezadeh (Bachelor: 1998, Master: 2000). Dem folgte ein Kompositionsstudium an der Hochschule für Musik in Detmold bei Prof. Martin Christoph Redel (2005-2006). Daran schloss sich von 2006 bis 2012 ihr Promotionsstudium im Fach Musikwissenschaft an der Universität Paderborn bei Prof. Dr. Werner Keil an. Das Thema ihrer Doktorarbeit lautete: „Die aserbaidschanische Musikkultur im 20. Jahrhundert und ihre Rezeption der westlichen Musik“. 1999 wurde sie Mitglied des Aserbaidschanischen Komponistenverbandes. Zwischen 1995 und 2005 unterrichtete sie am Sumgayiter Musikkolleg in Aserbaidschan Harmonielehre, Musiktheorie, Tonsatz, Gehörbildung und Kontrapunkt. In der Zeit von 2000 bis 2005 lehrte sie in Baku (Aserbaidschan) an der Staatlichen Universität für Kunst und Kultur Musikgeschichte, Harmonielehre, Gehörbildung.

Seit 2013 bis 2017 hatte sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Detmold im Fach Musikalischer Tonsatz. Zurzeit unterrichtet sie an der Musik- und Kunstschule Bielefeld Klavier. Khadija Zeynalova ist die Künstlerische Leiterin des Detmolder Ensembles „Bridge of Sound“ und sie ist die Vorsitzende des Vereins „Bridge of Sound“ e.V. in Detmold.

Khadija Zeynalova stellt ihren Kompositionsansatz beim Jour fixe vor.

Capella hospitalis, Teutoburger Str. 50, Bielefeld

Montag, 03.09., 20 Uhr

Eintritt frei, Spende für die Künstlerin erbeten

Jour fixe Juli

Vivan Bhatti -Musikalische Grenzgänge – Zwischen Subkultur und Hochkultur

Vivan Bhatti, geboren 1975 in Bielefeld, studierte Musik an der Hochschule für Musik in München und der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Er ist als freischaffender Komponist, Gitarrist und Theatermusiker tätig. Mit seinem Bruder Ketan Bhatti bildet er ein Kompositions – und Produktionsteam im Grenzbereich zwischen Neuer -, Elektronischer – und Populärer Musik.

Zusammen vertonten sie die jüngsten Verfilmungen von Wedekinds „FrühlingsErwachen“ und Büchners „Woyzeck“ (Zdf/ Arte/ 3Sat). Ihre erste Oper „Discount Diaspora“ mit einem Libretto von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel wurde 2011 an der Neuköllner Oper (Berlin)uraufgeführt. Das Projekt „Red Bull Flying Bach“, für dass sie die Musik beisteuerten, erhielt 2010 den Echo Klassik Sonderpreis.

Vivan Bhattis Musik ist u.a. fester Bestandteil der Inszenierungen von Nuran David Calis an vielen größeren deutschsprachigen Theaterhäusern (u.a. Deutsches Theater Berlin, Schauspiel Köln, Staatstheater Dresden),

Zuletzt schrieb er zusammen mit Ketan Bhatti die Musik zu Nuran Calis Inszenierung von „Glut – Siegfried von Arabien“ von Albert Ostermeier bei den Nibelungenfestspielen 2017 in Worms. Ihre Oper „Das schwarze Wasser“ nach dem gleichnamigen Theaterstück von Roland Schimmelpfennig wurde 2016 an der Neuköllner Oper Uraufgeführt.

Montag, 02.07., 20 Uhr, Capella hospitalis
Eintritt frei, Spende für den Künstler

Nachruf für Gerd Lisken

GERD LISKEN (1928-2018)

NACHRUF

Foto: Maria Otte

1960 kam ein junger Dozent für das Fach Musik an die Bielefelder Pädagogische Hochschule: Gerd Lisken (1928-2018). Er blieb dort bis zu seiner Pensionierung 1993, seit 1968 als Professor, „Die 33 Jahre im Hochschuldienst waren eine gute Zeit, denn meine vielseitigen Begabungen wurden gebraucht“, meinte er einmal.

Er lebte und wirkte danach weiter in Bielefeld, bis zu seinem Tod als Neunzigjähriger am 26. Mai 2018. Insgesamt also 58 erfüllte Jahre in Bielefeld! Dabei stammte er vom Niederrhein, aus Moers, wo er 1928 in eine musikalische Familie geboren wurde, aus der schon in der 4. Generation Musiker und Musikerinnen hervorgegangen waren. Ab dem 8. Lebensjahr bekam er Klavierunterricht, mit 14 Jahren kam das Cello hinzu und nach 1944 die Orgel, weil das Klavierspiel durch die kriegsbedingte Zerstörung des Elternhauses unterbrochen werden musste.

So war es keine Frage, dass Gerd Lisken 1947 an die Musikhochschule Trossingen ging, um auf Druck seines Vaters Schulmusik zu studieren („das war in der damaligen Wirtschaftslage sicher vernünftig“). 1951 wurde Trossingen geschlossen und er verlor damit auch die Aussicht auf eine Assistenz

bei seinem Kompositionslehrer, Prof. Helmut Degen, und damit auf eine eventuelle Hochschullaufbahn. In Köln setzte er dann sein Schulmusikstudium fort und unterrichtete nach seinem Examen 6 Jahre am Rethelgymnasium in Düsseldorf Musik und Religion.

Hautnah erlebte er dann an seinem neuen Wirkungsort Bielefeld die 68er-Bewegung mit, die bald von den Hochschulen auch in die Stadt überschwappte.

Er fühlte sich in seinem politischen Engagement herausgefordert und entdeckte als Komponist und Improvisator die politisch-sozialreformerische Seite seiner künstlerischen Begabung: Unvergessen sind seine Auftritte auf Demos, Sitzstreiks und Sit-Ins, wenn er Agitpropsongs, Bänkellieder, selbstgedichtete Chansons kabarettreif mit seiner wunderschönen Baritonstimme sang und sich dabei selbst begleitete.

Seine ungewöhnlich herzliche, anregende, offene, ja mitreißende Wesensart animierte unzählige seiner Studenten und privaten Klavierschüler, selbst musikalisch aktiv und kreativ zu werden, so dass heute nicht wenige in der professionellen Musikerszene zu finden sind.

Anfang der 70er Jahre entdeckte Gerd Lisken die Freie Improvisation. Lilli Friedemann aus Hamburg war damals in Deutschland eine bedeutende Geigerin, die sich vehement für die Kollektiv-Improvisation einsetzte. Hier bekam Lisken wichtige Impulse für seine Lehrtätigkeit, die das Herangehen an Musik von einer völlig neuen Seite ermöglichte. So entstand z.B. in der PH das legendäre „Chaos-Orchester“ sowie das „Vokal-Quadrat“, in dem viele Generationen von Studierenden grundlegende und neue Erfahrungen machen konnten und so manche Aktion fand dann schon mal in der U-Bahn oder im Wald statt.

Neben dem pädagogischen Ansatz entwickelte er auch den künstlerischen: vor 48 Jahren gründete er zusammen mit seiner Frau Anke Züllich-Lisken und Willem Schulz das“ Trio Dekadenz“. In unzähligen Auftritten experimentierten sie frei mit Klängen und Interaktionsformen. Was kommt aus mir heraus, wie hört sich das an, wie berühren uns Klänge, was lösen sie aus, wie formt sich aus dem Augenblick eine Musik, die stimmig und somit gut ist? Wichtige Fragen der schöpferischen Musikausübung, die das Trio neben Konzerten auch in Workshops mit jungen Musikern praktisch anging.

In den letzten 2 Jahren entstand außerdem das Trio WEGULI, in dem er mit Reinhold Westerheide und Andreas Gummersbach zwischen Bach und freier Musik virtuos neue Verbindungen suchte.

Gerd Lisken trat aber auch solistisch auf: mit unbändiger Freude operierte er am und im Flügel neben der üblichen Spielweise mit allerlei Utensilien wie Holzstäbchen, Besen, Gläsern, Kugeln, Filzschlegeln. Sirrende, ratschende, wummernde und klirrende Klänge erweiterten das Spektrum. Ebenso flossen Kinderlieder, Jazzfiguren, Minimalstrukturen, Pentatonik oder barocke Polyphonie in seine Musik ein. Gerd Lisken stand authentisch zu seiner Vielseitigkeit.

Als Komponist schuf Lisken vor allem Kammermusik und Chorwerke, die im Hans-Sikorski-Verlag veröffentlicht wurden. Für ein Chorwerk bekam er 1999 den Carl von Ossietzky – Kompositionspreis der Universität Oldenburg. Er schrieb aber auch eine große Anzahl an Liedern, die er z.B. in seinem Soloprogramm „In den alterslosen Seen“ vortrug und auf der CD „Meine Lieder“ aufnahm. Hier wird sein Interesse an ambitionierten Texten deutlich. Rose Ausländer, Inge Müller und auch er selbst erzählen von Liebe, dem Jenseits und dem großen Licht, aber auch von dem ganz normalen Irrsinn.

Letzteres hatte er in einer Tournee mit seinem alten Schulfreund Hans-Dieter Hüsch bereits auf die Spitze getrieben.

1989 gehörte er mit einer Handvoll weiterer, für moderne Musik begeisterter Bielefelder zu den Gründern des Vereins „Cooperativa Neue Musik“. Es war ihm ein Herzensanliegen, mit Rat und Tat die Musik des 20. Jahrhunderts in Bielefeld zu fördern, einige Jahre zusammen mit Anke Züllich-Lisken auch als Vorsitzende und bis zu seinem Tode als Mitglied des Programmbeirates.

Als Krönung seines musikalischen Wirkens empfand er darüber hinaus die Gründung des „Cooperativa-Ensembles“ 2015, in dem sich – je nach Programm – bis zu einem Dutzend Instrumentalisten, Sound-Artists, Sängerinnen und Sprecherinnen zusammen finden.

So wurden im Programm „Erfüllte Augenblicke“ seine Kompositionen „Aria“ und „Schmetterling“ aufgeführt. Ebenso interpretierte er das Nachtstück von Jörg Widmann oder wie bei seinem letzten Ensemble-Konzert mit „Dekadenz plus“ im November 2017 in der Kunsthalle Bielefeld „Elis“ von Heinz Holliger. Für die Uraufführung „5 Seen“ Anfang April in der Rudolf-Oetker-Halle hatte er seinen Klavierpart bereits einstudiert, konnte dann aber auf Grund seiner Erkrankung nur noch als Zuhörer teilnehmen.

Gerd Lisken war zudem ein begeisterter und unermüdlicher Hörer, der es verstand, die Musikerinnen und Musiker in ihrem jeweiligen Tun anzuerkennen und zu unterstützen. Man traf ihn in den verschiedensten Genres der Musikwelt, sei es in Symphoniekonzerten in der Oetkerhalle, in der Oper, unbedingt in jeglichen Neue-Musik-Konzerten, in Jazz-Abenden des Bunkers, in den genreübergreifenden Veranstaltungen der Capella hospitalis oder in Weltmusikkonzerten.

Für seine vielfältigen Aktivitäten und Verdienste wurde ihm 2009 der Bielefelder Kulturpreis verliehen.

Allen, die sein erfülltes Leben punktuell oder längerfristig begleiten durften, wird er ein unvergesslicher Teil ihres Lebens bleiben.

Die Trauerandacht findet am 5. Juni um 12 Uhr in der Stiftskirche in Schildesche statt.

Jour fixe Juni

Der Jour fixe fällt aus und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

 

Stefan Gwiasda – Beatboxing

Bumm Tschiki Tschiki
B-t-k-b-b-t-k .. Nein, das ist kein Druckfehler. Auf diese
Art notieren auch Beatboxer ihre Rythmus Pattern.
Stefan Gwiasda ist Vocal Percusionist und gibt ein
paar Kostproben dieser eigenwilligen Stimmtechnik.
Man erfährt etwas zur Geschichte, den Pionieren, der
eigentlichen Technik und Stefans ganz persönlichen
Sicht dieser Kunstform. Außerdem wird es einen
kleinen Workshop geben in dem die Teilnehmenden
selber ihre Stimmsouds ausprobieren können. Danach
ist man in der Lage einen einfachen Rhythmus stimmlich
zu erzeugen. Grooven, wo du gehst und stehst.
Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Montag, 04.06., 20 Uhr, Capella hospitalis
Eintritt frei, Spende für den Künstler

Jour fixe Mai

Modulare Synthesizer – von den Anfängen bis Heute

Peter Schwieger, selbst seit 1996 mit dem modularen Virus infiziert, wird über die Entstehung und Entwicklung von Modularen Synthesizern berichten. Das sind grob erklärt Klang erzeugende und Klang verarbeitende Module, die man frei miteinander verbinden kann. Die Möglichkeiten der Klanggestaltung und Verarbeitung sind dadurch unbegrenzt. Verschiedene Synthesearten wie auch der East / Westcoastkonflikt werden zur Sprache kommen. Die Reise geht von den analogen Anfängen bis zur digitalen Variante und deren Zwischenschritten. Vertreter einiger Gattungen werden vor Ort zum Ausprobieren bereitstehen. Da der Vortrag unmittelbar nach der Superbooth (Messe für Modulare Synthesizer in Berlin) stattfindet, wird er auch von den Neuerscheinungen berichten.

Geräte ausprobieren 18:00 – 20:00 Uhr
Vortrag mit Klangbeispielen 20:00 – 22:00 Uhr

Montag, 7.5., Capella hospitalis, Teutoburger Str. 50, 33604 Bielefeld
Eintritt frei, Spende erbeten

Jour fixe April

Margarete Huber

Margarete Huber, Komponistin und Sängerin aus Berlin, stellt aktuelle Kompositionen vor.
Im Zentrum steht ihre Kammeroper „Schattenlos“, die sie 2017 im Auftrag des Berliner Schloßplatztheaters komponierte.
Margarete Huber studierte an der Universität der Künste Berlin, und erhielt bereits mehrfach internationale Preise und Stipendien.
Sie komponiert Werke für Konzert, Oper und Musiktheater und nutzt dabei gleichermaßen historische und experimentelle Spieltechniken, Elektronik, Natur- und Alltagsgeräusche.
Ihre Werke wurden bereits in verschiedenen Ländern aufgeführt und erhielten begeisterte Kritiken wie „virtuos“, „klangliches Feuerwerk“, „verblüffend radikal“, „sinnlich“.
Über ihre Kammeroper wurde geschrieben: „Man staunt, was man alles so mit menschlichen Stimmen machen kann.“

Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Künstlerin wird gebeten.

Montag, den 9.4., 20 Uhr, Capella hospitalis.

Eine Lange Nacht Musik

Samstag 07.04. 2018, 16 – 24 Uhr
Eine Lange Nacht Musik

Rudolf-Oetker-Halle
Kleiner Saal

Programmheft

[Eintritt: 20,- / 15,-]
VVK: Tourist Information, Neue Westfälische

Am Samstag, dem 7.April 2018 von 16 – 24 Uhr findet „Eine Lange Nacht Musik“ in der Rudolf-Oetker-Halle mit aktuellen Beiträgen der Neuen Musik statt. 8 Stunden lang spielen Expertinnen und Experten der Neuen Musik in Solo-, Duo- und Ensemble-Formationen Programme von 30-40 Minuten Länge mit anschließenden Publikumsgesprächen, moderiert von Anna Bella Eschengerd. Jeweils nach zwei Konzerten gibt es eine längere Pause zur Entspannung und Kommunikation, in der auch ein Imbiss angeboten wird.

Insgesamt werden in der Langen Nacht 7 Konzerte präsentiert.

Zu Beginn spielt die Akkordeonistin Mirjana Petercol aus Wiesbaden die minimalen Kompositionen zu den 12 Tierkreiszeichen von Karlheinz Stockhausen (1928 – 2007) im Wechsel mit ausgewählten Werken des Barockkomponisten Johann Abraham Schmierer (1661-1719) zur selben Thematik.

Der Bielefelder Gitarrist und Schlagzeuger Reinhold Westerheide schließt an mit Werken für Gitarre und Zuspielbändern von Steve Reich, Mike Starobin sowie einem eigenen Werk.

Die junge Kölner Saxofonistin Fanja Raum inszeniert den Raum mit neuen Stücken für Sopran- und Altsaxofon solo von Ehsan Khatibi, Francois Rossé und Willem Schulz wie auch mit freien Improvisationen.

Carsten Schneider aus Berlin ist Klang-Minimalist und Hörpspielpreisträger 2017: er dekonstruiert den Deutschlandfunk und setzt ihn nach künstlerischen Gesichtspunkten penibel neu zusammen. Aus dem Atem der Sprecher eines Tages oder aus Gefahrenmeldungen eines ganzen Jahres entstehen neue Hörstücke und Klanggedichte.

„5 Seen“ für Guzheng, Sanxian, chinesischen Gesang und ein Neue-Musik-Ensemble ist eine inszenierte Raum-Komposition von Xu Fengxia und Willem Schulz, ein Auftragswerk des Landesmusikrates NRW. Die Uraufführung dieser Co-Komposition realisieren die Komponisten zusammen mit dem Cooperativa Ensemble aus Bielefeld.

Angelika Sheridan und Frank Niehusmann bilden das Kölner Projekt STROM. Mit diversen Querflöten und Live-Elektronik kreieren sie ungemein rhythmische und spektrale Klanggebilde.

Den Abschluss bildet der Berliner Pianist Jan Gerdes. Sein Thema sind „Nachtstücke“ – ein Programm mit Klaviermusik von Salvatore Sciarrino, Robert Schumann und George Crumb.

7 KONZERTE

Mirjana Petercol – Akkordeon
Die 12 Tierkreiszeichen – eine Komposition von Karlheinz Stockhausen (1928-2007) im Wechsel mit 12 Sternbildern des Barockkomponisten Johann Abraham Schmierer (1661-1719).

Reinhold Westerheide – Gitarre und Tape
Die Gitarre im Dialog mit diversen Zuspielbändern. Werke von Steve Reich, Mike Starobin und Reinhold Westerheide.

Fanja Raum – Saxofon
Werke für Sopran- und Altsaxofon solo von Ehsan Khatibi, Francois Rossé, Willem Schulz sowie freie Improvisationen.

Carsten Schneider – Hörstücke und Klanggedichte

Hörspielpreisträger 2017. Eine Dekonstruktion des Deutschlandfunks.

Xu Fengxia und das Cooperativa-Ensemble (Shanghai – Bielefeld)
„5 Seen“, eine inszenierte Raum-Komposition von Xu Fengxia und Willem Schulz für Guzheng, Sanxian, chinesischen Gesang und das Cooperativa-Ensemble.
Uraufführung eines Auftragswerkes des Landesmusikrates NRW

STROM
Hochspannung im elekto-akustischen Strom: Angelika Sheridan – Querflöten, Frank Niehusmann – Elektronik

Jan Gerdes – Klavier
Nachtstücke – ein Programm mit Klaviermusik von Salvatore Sciarrino, Robert Schumann und George Crumb zum Thema Nacht.

Eintritt: 20,- / 15,-
VVK: Tourist Information, Neue Westfälische

Gefördert durch die Hanns-Bisegger-Stiftung und das Kulturamt Bielefeld

Jour fixe März

Einführung zu Eine Lange Nacht Musik

Am Montag, dem 05.03.2018 findet um 20 Uhr im Rahmen des Jour fixe der Cooperativa Neue Musik eine Einführung in die große Bielefelder Konzertnacht unter dem Titel „Eine Lange Nacht Musik“ statt. Ort der Einführung ist die Capella hospitalis, Teutoburgerstr. 50.

In dem Jour fixe stellen Willem Schulz und Marcus Beuter ausführlich die Künstlerinnen und Künstler sowie deren einzelne Programme vor.

„Eine Lange Nacht Musik“ präsentiert am Samstag, dem 7. April von 16 – 24 Uhr in der Rudolf-Oetker-Halle 7 sehr unterschiedliche Konzerte im Spektrum der aktuellen Musik. 8 Stunden lang spielen Expertinnen und Experten der Neuen Musik in Solo-, Duo- und Ensemble-Formationen Programme von 30-40 Minuten Länge. Jeweils anschließend wird ein Publikumsgespräch angeboten, moderiert von der Textkünstlerin Anna Bella Eschengerd. Pausen zwischen den Konzerten laden ein zu Kommunikation, Entspannung, Essen und Trinken.

Zu Beginn spielt die Akkordeonistin Mirjana Petercol aus Wiesbaden die 12 Tierkreiszeichen von Karlheinz Stockhausen (1928 – 2007) im Wechsel mit 12 Sternbildern des Barockkomponisten Johann Abraham Schmierer (1661-1719).

Der bekannte Bielefelder Gitarrist und Schlagzeuger Reinhold Westerheide schließt an mit Werken für Gitarre und Zuspielbändern von Steve Reich, Mike Starobin sowie einem eigenen Werk.

Die junge Kölner Saxofonistin Fanja Raum inszeniert den Raum mit neuen Stücken für Sopran- und Altsaxofon solo diverser zeitgenössischer Komponisten wie auch mit freien Improvisationen.

Carsten Schneider aus Berlin ist Klang-Minimalist: er dekonstruiert den Deutschlandfunk und setzt ihn nach künstlerischen Gesichtspunkten penibel neu zusammen. Aus dem Atem der Sprecher eines Tages oder aus Gefahrenmeldungen eines ganzen Jahres entstehen neue Hörstücke und Klanggedichte.

„5 Seen“ für Guzheng, Sanxian, chinesischen Gesang und ein Neue-Musik-Ensemble ist eine inszenierte Raum-Komposition von Xu Fengxia und Willem Schulz, ein Auftragswerk des Landesmusikrates NRW. Die Uraufführung dieser Co-Komposition realisieren die Komponisten zusammen mit dem Cooperativa Ensemble aus Bielefeld.

Angelika Sheridan und Frank Niehusmann bilden das Kölner Projekt STROM. Mit diversen Querflöten und Live-Elektronik kreieren sie ungemein rhythmische und spektrale Klanggebilde.

Den Abschluss bildet der Berliner Pianist Jan Gerdes. Sein Thema sind „Nachtstücke“ – ein Programm mit Klaviermusik von George Crumb, Salvatore Sciarrino und Robert Schumann.

Die Lange Nacht Musik wird durch die Hanns-Bisegger-Stiftung und das Kulturamt Bielefeld gefördert.

Der Eintritt zum Jour fixe am 5. März ist frei, um eine Spende wird gebeten.