Vorschau

04.12. Jour fixe: Pauline Oliveros, Capella hospitalis
08.01. Jour fixe: Hörabend im Jürgen-Conrady-Archiv
09.01. Mitgliederversammlung in der Capella hospitalis
05.02. Jour fixe: Heisenberg-Quartett & Bernsteins Zimmer
07.02. Konzert: Der unendliche Klang, Thomaskirche
05.03. Jour fixe: Einführung in Eine Lange Nacht Musik
07.04. Konzert: Eine Lange Nacht Musik, Rudolf-Oetker-Halle
09.04. Jour fixe: Margarete Huber

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Vernissage der Klanginstallation subversiv in Bielefeld

subversiv
Klanginstallationen am Bauzaun der Universität Bielefeld
23.11. bis 20.12. 2017
Eröffnung: Donnerstag, 23.11. 17.30 Uhr

Ab Donnerstag, den 23.11. um 17.30 Uhr wird die Klanginstallation subversiv am Bauzaun am Eingang der Universität Bielefeld zu hören sein.
Zur Eröffnung spielt das Cooperativa Ensemble live und leitet direkt in die Installation über.

Die Universität, der Haupteingang, ein Bauzaun. Klänge wehen durch die Luft, mal kaum hörbar, so dass sie das Ohr an die Hecke locken, dann wieder nehmen sie den ganzen Raum ein.

Das Cooperativa Ensemble realisiert 2017 an 3 Orten der OWL-Region Klanginstallationen im öffentlichen Raum. Deutlich unterschiedliche Orte werden über mehrere Wochen klanglich subtil verändert, um Passanten zu neuen Erfahrungen auf ihren alltäglichen Wegen zu inspirieren.
Nach eine ersten Interventionen in einer kleinen Seitenstraße in Halle/Westfalen und im Landschaftspark in Lemgo wird die Installation nun am Haupteingang der Universität Bielefeld zu hören sein.
Die Universität wird in einer Dauer von 10 Jahren umgebaut und erweitert. Begleitend soll es „Baukultur“ geben. Die Klanginstallation subversiv ist der Auftakt hierfür.

Die Mitglieder des Cooperativa Ensembles haben nach einer Konzeption von Willem Schulz Materialien für die Installationen eingespielt. Die Komposition für 6 Lautsprecher erstellte Marcus Beuter.
Das Konzept basiert auf unterschiedlichen Assoziationen, wie Düfte, Schwärme, Winde, aber auch Unbekannte Sprachen oder Punkte und Linien sind Themen.

Das Ensemble verfügt über ein breites musikalisches Spektrum: diverse Instrumente, Gesang, Text und Elektronik bringen Klänge verschiedenster Art ein.
Die Besetzung im Einzelnen:
Edith Murasova – Stimme
Anke Züllich-Lisken – Monochord
Heidemarie Bhatti-Küppers – Text
Reinhold Westerheide – Gitarre
Stefan Kallmer – Klarinette
Willem Schulz – Cello
Gerd Lisken – Klavier
Angelika Höger – Kinetische Klangkunst
Peter Schwieger – Synthesizer, Electronics, Toys
Marcus Beuter – Laptop, Field Recordings

weitere Orte:
7.8. – 4.9. Gartenstr. 6, Halle / Westfalen
10.9. – 15.10. Landschaftspark der Staff-Stiftung Lemgo

gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, dem LWL, dem Landesverband Lippe, der Staff-Stiftung und der Sparkasse Bielefeld

Dekadenz Plus

In Bezug zu der Ausstellung „Der böse Expressionismus“ präsentiert das Cooperativa Ensemble ein Konzert in Quartettbesetzung: das seit 45 Jahren bestehende TRIO DEKADENZ trifft dabei auf Live-Elektronik.
Thematisch geht es immer wieder um die Befreiung von Gewohnheiten, von Zwängen und Tabus. Um die Brisanz eines radikalen subjektiven Weges. Um ein offenes Zusammenwirken. Und die Chance, im Zerfall alter Konstrukte den Nährboden für Neues zu entdecken.
Gespielt werden Stücke und Konzepte der letzten 50 Jahre von Karlheinz Stockhausen, John Cage und Heinz Holliger sowie aus der Feder der Mitwirkenden. Außerdem freie Improvisationen, Instant Composing.

DEKADENZ PLUS
Anke Züllich-Lisken – Sopran, Monochord, Violine
Gerd Lisken – Klavier
Willem Schulz – Cello
Marcus Beuter – Fieldrecordings, Live-Elektronik

Eine Kooperation der Kunsthalle mit der Cooperativa Neue Musik, gefördert von der Hanns-Bisegger-Stiftung

Montag 20.11. 18.30 Uhr
Cooperativa Ensemble Bielefeld
Kunsthalle | Artur-Ladebeck-Straße 5, 33602 Bielefeld
Eintritt: 13,- / erm. 6,50,-
VVK: Kunsthalle

Jour fixe November

Donaueschinger Musiktage 2017

Ein Bericht mit Musikbeispielen
Referent: Ulrich Maske

Die Cooperativa Neue Musik lädt herzlich zum nächsten Jour fixe am Montag, 6. November, um 20 Uhr, in die Capella hospitalis. Dort wird als Referent Dr. Ulrich Maske mit vielen Musikbeispielen von den Donaueschinger Musiktagen 2017 berichten. Das 1921 gegründete Festival für aktuelle Musik bietet an einem Wochenende in 6 Konzerten rund 20 Uraufführungen neuester Musik. Natürlich ist das eine geistige wie körperliche Herausforderung. Aber auch eine große Chance, in kompakter Form die frisch komponierten Werke von Komponistinnen und Komponisten aus aller Welt hören und sich dabei ein Bild machen zu können von den Tendenzen in der gegenwärtigen Musik. Die uraufgeführten Werke waren in diesem Jahr (für den Referenten) teilweise recht enttäuschend: Wir erleben anscheinend wieder einmal eine „Postmoderne“ – die wievielte eigentlich, seit Richard Strauss nach der „Elektra“ (1909) den „Rosenkavalier“ (1911) etc. komponierte? Manche der Stücke könnten in Bad Salzuflen mit Erfolg im Kurkonzert erklingen oder als Eintrittskarte für die Filmmusikindustrie Hollywoods gelten. Aber es gab auch einige moderne, neuartige Kompositionen zu erleben, die eher den Idealen der Avantgarde in den Gründerjahren Donaueschingens (Hindemith, Bartòk, Schönberg, Berg, Webern) entsprachen. –
Der Eintritt ist wie immer frei, um ein Spende wird gebeten.   

Jour fixe Oktober

Hörabend im Jürgen-Conrady-Archiv

Die Cooperativa Neue Musik lädt ein zu einem Hörabend im Jürgen-Conrady-Archiv. Einzelne Musikstücke werden vorgestellt und besprochen.

Montag, 2.10., 20 Uhr, Jürgen-Conrady-Archiv, Rohrteichstr. 66a, 33602 Bielefeld
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Vernissage der Klanginstallation subversiv in Halle/Westfalen

subversiv
Klanginstallationen in der Gartenstr. 6, Halle/Westfalen
7.8. bis 4.9. 2017
Eröffnung in Halle/Westfalen: Montag, 7.8. 17 Uhr

Ab Montag, den 7.8. um 17 Uhr wird die Klanginstallation subversiv in der Gartenstr. 6 in Halle/Westfalen zu hören sein.

Eine kleine Seitenstraße, eine Hecke. Klänge wehen durch die Luft, mal kaum hörbar, so dass sie das Ohr an die Hecke locken, dann wieder nehmen sie den ganzen Raum ein.

Das Cooperativa Ensemble realisiert 2017 an 3 Orten der OWL-Region Klanginstallationen im öffentlichen Raum. Deutlich unterschiedliche Orte werden über mehrere Wochen klanglich subtil verändert, um Passanten zu neuen Erfahrungen auf ihren alltäglichen Wegen zu inspirieren.

Klanginstallationen bieten die Möglichkeit über einen längeren Zeitraum Orte subtil zu verändern, so dass diese von den Menschen neu wahrgenommen werden können.

Künstlerisch haben sie besondere Qualitäten: Kunst wird öffentlich gemacht und ist jedermann zugänglich. Die Klang-Intervention wird zudem in einem sich ändernden akustischen Umfeld immer wieder anders erlebt: mal regnet es, mal gibt es starken Verkehrslärm, mal ist es still.

Die Mitglieder des Cooperativa Ensembles haben nach einer Konzeption von Willem Schulz Materialien für die Installationen eingespielt. Die Komposition für 6 Lautsprecher erstellte Marcus Beuter.

Das Konzept basiert auf unterschiedlichen Assoziationen, wie Düfte, Schwärme, Winde, aber auch Unbekannte Sprachen oder Punkte und Linien sind Themen.

Das Ensemble verfügt über ein breites musikalisches Spektrum: diverse Instrumente, Gesang, Text und Elektronik bringen Klänge verschiedenster Art ein.

Die Besetzung im Einzelnen:
Edith Murasova – Stimme
Anke Züllich-Lisken – Stimme, Geige
Heidemarie Bhatti-Küppers – Text
Reinhold Westerheide – Gitarre
Stefan Kallmer – Klarinette
Willem Schulz – Cello
Gerd Lisken – Klavier
Angelika Höger – Kinetische Klangkunst
Peter Schwieger – Synthesizer, Electronics, Toys
Marcus Beuter – Laptop, Field Recordings

Gefördert durch
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Landesverband Lippe
Staff Stiftung
  

Klangspaziergang mit Marcus Beuter

Am Dienstag, den 18.7. lädt Marcus Beuter einem Soundwalk in Bielefeld ein.
Hörend und schweigend durch die Stadt gehen, die Klangkulisse der Umgebung als Konzert erleben.

Der 18.7. ist der internationale World Listening Day. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Listening to the Ground“ und ist Pauline Oliveros gewidmet.

Der Soundwalk beginnt um 19 Uhr vor dem Bunker Ulmenwall und wird etwa eineinhalb Stunden dauern.
Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.
Bitte auf wettergemäße Kleidung achten.

Jour fixe November

Geplante Obsoleszenz
Marcus Beuter, Angelika Höger, Peter Schwieger

Zwischen Performance, Geräuschmusik und öffentlich gemachtem Experiment bewegen sich die Auftritte des Klangkunsttrios Geplante Obsoleszenz.
Gemeinsam gehen sie auf akustische Entdeckungsreise. Sie erkunden Räume, Materialien und Themengebiete. Experimentierfreude und Spontanität stehen dabei im Vordergrund.

Zur Zeit ist das Trio mit der Performance Schwellenbereiche in Ostwestfalen unterwegs. In fünf Kunstvereine werden die Räume selbst zum Klingen gebracht. Eichenbalken, Gaderobenständer, Verteilerkästen, Fußböden. Die Räume, in denen sonst Kunst gezeigt wird, werden selbst zum Kunstobjekt.
Drei der Performances haben schon stattgefunden, im November folgen noch die Bespielungen der Kunstvereine Oerlinghausen und Bielefeld.
Das Trio gibt Einblick in seine Arbeitsweise, zeigt Beispiele der bisherigen Aufführungen und lädt zur Diskussion über diese Form der Raumbespielung ein.

Geplante Obsoleszenz: Das Trio Beuter, Höger und Schwieger arbeitet seit 2009 zusammen und beschäftigt sich mit elektroakustischen Klangprojekten. Alle drei Mitwirkenden haben verschiedene künstlerische Herangehensweisen, die sich in ihrem gemeinsamen Projekt zu einem lebendigen Dialog bündeln. Infos zu aktuellen Projekten unter: www.geplante-obsoleszenz.eu

Montag, 07.11.2016, 20 Uhr
Capella hospitalis
Eintritt frei, Spenden erbeten

Das Projekt Schwellenbereiche wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.
In Kooperation mit der Cooperativa Neue Musik, dem Kunstverein Kreis Gütersloh, ARTD Driburg, Städtische Galerie Eichemüllerhaus, Kunstverein Oerlinghausen und Bielefelder Kunstverein im Waldhof

Jour fixe Oktober

Livemusik im Film
Das Trio NAMU 3 und seine improvisierte Klangwelt im Film

namu3
Seit der Gründung ihres Trios NAMU 3 im Jahr 2012 haben der belgisch-amerikanische Gitarrist Steve Gibbs, der Cellist Willem Schulz und der Perkussionist Joachim Raffel stets hoch spannende musikalische Begegnungen gesucht. So arbeiteten sie im Rahmen von Joachim Raffels Werk „Drone for La Monte Young“ bereits in der Anfangsphase der Band mit mehreren Tänzerinnen und Tänzern zusammen, gaben sogar ein Konzert zusammen mit den 100 Jahre alten industriellen Webstühlen des Tuchmacher Museums Bramsche. Musikerinnen, wie Saxofon-Shooting-Star Anna-Lena Schnabel und wie die Ausnahmevokalistin Guylaine Cosseron zählten schon zu ihren Gästen. Auch für zwei Videokünstler war das Trio mit seiner improvisierten Musik zwischen rauem Noise, Momenten zarter Lyrik und dann wiederum geradezu rituell anmutenden Klängen interessant: Helmuth Kohn (D) und Jérémy Carpenet (FR).
Mehrere Arbeiten widmeten die beiden Filmer NAMU 3. Stilistisch ganz unterschiedlich geartet zwischen Close-Up-Realismus und poetischem Epos zeichnen diese ein sehr eindrucksvolles und facettenreiches Bild der Band. Erstmals werden die Filme nun in einem speziellen Programm kombiniert mit kurzen Live-Sets von NAMU 3 vorgestellt. Die Abende, an denen Helmuth Kohn auch persönlich präsent sein wird, bieten über das visuelle wie musikalische Erlebnis hinaus die ideale Voraussetzung für eine angeregte Reflektion mit dem Publikum über die Umsetzung von Musik im Film.
Die Veranstaltung findet statt am 24.10.16 um 20 Uhr im Filmhaus Bielefeld, August-Bebel-Str. 94.
Der Eintritt ist kostenlos, um Spenden wird gebeten.